Silvester im Hotel Steigenberger in Krems

Steigenberger Krems_Silvester 2015-16_Silvestergala_01

Dieses Jahr verbrachten mein Freund und ich Silvester auf eine ganz besondere Weise: Wir fuhren ein Stück aus Wien raus nach Krems und ließen uns bei der Silvestergala im Hotel Steigenberger verwöhnen. Es war wirklich etwas ganz Besonderes, es sich so gutgehen zu lassen.

Schon bei der Ankunft wurden wir positiv überrascht. Wir bekamen nämlich ein Zimmerupgrade gegenüber dem eigentlich gebuchten Zimmer. Vom normalen Doppelzimmer in die Suite – das ließen wir uns natürlich sehr gerne gefallen. Weiter unten gibts dann auch ein Foto von unserer Suite, aber vorher noch etwas mehr zur Silvestergala.

Diese startete um 18:30 in der Eingangshalle des Hotels mit einem Sektempfang. Man konnte auch an der Rezeption Lose für die Tombola erhalten, die dann um 01:00 Uhr in der Früh ausgelost wurde.

Steigenberger Krems_Silvester 2015-16_Silvestermenü_Dinner_Gala_01

Kurz nach 19 Uhr wurden wir dann in den einen Stock höher gelegenen Speisesaal gebeten, wo wir ohne lange warten zu müssen an unseren Platz geführt wurden. Dort stand bereits ein Teller mit Gebäck und einem Aufstrich bereit, um uns die Wartezeit bis zum eigentlichen Dinner zu verkürzen. Das Galadinner war exzellent, mir allerdings etwas zu wenig, was ich beim Mitternachtssnack ausgeglichen habe. Es bestand aus den folgenden sechs Gängen:

Getrüffeltes Kalbstartar
auf Rote Rübencreme und Algen-Sesamsalat
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Schaumsuppe von der Schwarzwurzel
mit Vulcano Rohschinkenravioli
***
Gebratener Zander
auf Safran-Bioerdäpfelragout und Chorizoschaum
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Sorbet
Mandarine / Sternanis / Ingwer
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Filet vom Dry Aged Rind
mit Kerbelknollencreme, Morchelrahm und gebratenen Flower Sprouts
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Champagnercreme im Schokoladenmantel
auf Traubenragout

Am besten davon fand ich das Filet vom Dry Aged Rind, den gebratenen Zander und die Champagnercreme im Schokoladenmantel. Vor allem letztere fand ich sehr raffiniert, da die Creme zu einem kleinen Ball geformt worden war, der dann dünn mit weißer Schokolade überzogen wurde. Etwas weniger toll fand ich die kalte Vorspeise, das getrüffelte Kalbstartar, was aber vermutlich daran liegt, dass ich rohes Fleisch generell nicht so gern mag (auch wenn ich Steaks liebend gerne medium-rare zubereitet esse).

Dadurch, dass die Band in der Empfangshalle und nicht im Speisesaal spielte, konnte man sich beim Essen gut unterhalten. Was mir auch sehr gut gefiel, war der Ablauf des Abends. Zwischen dem dritten und dem vierten Gang war eine Tanzpause mit Showact in der Empfangshalle eingeplant, sodass alle Tänzer die Möglichkeit hatten, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Zusätzlich zu der Band waren auch Tänzer engagiert worden, die bei der Eröffnung und nach Mitternacht mit ihren Einlagen gute Unterhaltung boten.

Es wurde uns empfohlen, uns um Mitternacht in der Empfangshalle aufzuhalten – von dort aus war aber laut dem Personal das Feuerwerk nicht zu sehen – oder auf der Terrasse vor dem Speisesaal das Feuerwerk ansehen. Wir entschieden uns aber für eine andere Möglichkeit und fuhren mit dem Lift in den höchsten Stock des Hotels und beobachteten von dort das Feuerwerk über der Stadt und beglückwünschten einander zum neuen Jahr. Später sahen wir uns in der Hotelhalle die Mitternachtseinlage der Tänzer an und holten uns noch etwas Essen in einem Nebenraum der Empfangshalle. Dort gab es kleine Burger (die sieht man auf dem ersten Bild ganz oben), Gulaschsuppe und Minikrapfen, womit ich mir den Bauch vollstopfte. Ich bin wohl echt eine kleine Raupe Nimmersatt, dass ich nach einem sechsgängigen Menü noch nicht satt war…

Um 1:00 Uhr im neuen Jahr fand dann noch die Tombolaauslosung statt, bei der wir aber leider keinen der Preise gewannen. Das Zimmerupgrade entschädigte uns dafür aber wirklich reichlich. 🙂

Steigenberger Krems_Silvester 2015-16_Zimmer_Suite_01

Gegen drei Uhr in der Früh war die Party für uns dann vorbei und wir fielen in unsere Betten. Lustigerweise stellten wir fest, dass unsere Matratzen verschiedene Härtegrade hatten. Was mich als Hausstaubmilbenallergikerin besonders freute, war, als ich am übernächsten Tag im Prospekt in unserem Zimmer las, dass es sich um antiallergene Matratzen handelte. Zu dem Zeitpunkt war meinem Freund und mir bereits aufgefallen, dass ich in dem Hotel deutlich weniger niesen musste als in anderen Hotels. Nicht nur das ist ein Grund für mich, wieder hinzufahren. Auch das Frühstück am nächsten Tag war grandios.

Wir übernachteten insgesamt drei Nächte in dem Hotel und konnten so auch noch den Wellnessbereich mit den zwei Saunen, dem Dampfbad, dem Swimmingpool und dem Whirlpool voll auskosten. Das einzige, das uns in diesem Bereich sauer aufstieß, ist, dass etliche Hotelgäste offenbar vor dem Frühstück bereits im Ruheraum mit Handtüchern Liegen für sich reservierten, sodass es teilweise nicht ganz leicht war, dort einen Platz zu finden, selbst wenn kein Mensch weit und breit im Wellnessbereich zu sehen war. Diese Personen kamen dann erst gegen Mittag schön langsam in den Ruheraum.

Steigenberger Krems_Silvester 2015-16_Egelsee_Warte_01

Am Anreisetag machten wir auch noch einen kurzen Abstecher zur Aussichtswarte Egelsee, von wo aus man einen schönen Blick über Krems und das Stift Göttweig hat. Um dort hin zu gelangen, muss man einfach die Straße, die auch von der Innenstadt aus zum Hotel führt, am Hotel vorbei weiter folgen und den Wegweisern folgen.

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